Der Level of Development (LOD) beschreibt, wie detailliert und verlässlich ein Bauteil in einem BIM-Modell in einer bestimmten Projektphase ausgearbeitet ist. Der Begriff wird in der Praxis allerdings uneinheitlich verwendet: Häufig wird zwischen dem geometrischen Detaillierungsgrad (Level of Geometry, LOG) und dem Informationsgehalt (Level of Information, LOI) unterschieden — die europäische Norm DIN EN 17412-1 stellt diese Trennung in den Vordergrund.
Ein niedriger LOD steht für eine grobe, konzeptionelle Darstellung, ein hoher LOD für ein ausführungs- oder betriebsreifes Bauteil mit vollständigen Eigenschaften. Die geforderten LOD werden im BIM-Abwicklungsplan festgelegt, damit alle Beteiligten wissen, welche Modelltiefe sie zu welchem Zeitpunkt liefern müssen — nicht mehr und nicht weniger als benötigt.
Häufige Fragen
Warum ist der LOD wichtig?
Er verhindert, dass Bauteile über- oder unterdetailliert modelliert werden, und schafft klare Liefererwartungen je Projektphase.
Wo wird der geforderte LOD festgelegt?
Im BIM-Abwicklungsplan (BAP), abgeleitet aus den Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA).
Passende BIM-Dienstleistungen
← Zurück zum BIM-Glossar oder BIM-Dienstleister durchsuchen.