Ein digitaler Zwilling ist das digitale, laufend aktualisierte Abbild eines realen Gebäudes oder Bauwerks. Er entsteht auf Basis des BIM-Modells und wird im Betrieb mit aktuellen Daten angereichert — etwa aus Sensorik, Wartung oder Gebäudeautomation.
Anders als ein statisches As-built-Modell bildet der digitale Zwilling den aktuellen Zustand ab und unterstützt so Betrieb, Instandhaltung und Optimierung. Im Facility Management dient er als zentrale Informationsbasis für Anlagen, Flächen und Dokumente über den gesamten Lebenszyklus. In Verbindung mit Künstlicher Intelligenz lassen sich aus den Betriebsdaten Prognosen für Wartung und Betrieb ableiten.
Häufige Fragen
Ist ein BIM-Modell schon ein digitaler Zwilling?
Nicht zwingend. Erst wenn das Modell im Betrieb mit aktuellen Daten verknüpft und fortgeschrieben wird, spricht man von einem digitalen Zwilling.
Wofür wird ein digitaler Zwilling genutzt?
Für Betrieb, Instandhaltung, Flächenmanagement und die Optimierung von Gebäuden im laufenden Betrieb.
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